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Vorstellung der Kollektion für Ulla Popken
vom 31.03.2014

Meet Mr. Glööckler

Glööckler

Am 26.3.2014 präsentierte Harald Glööckler seine Frühjahrskollektion für Ulla Popken. Dank einer Einladung konnte ich mir ein eigenes Bild machen von dem Mann, der die Modewelt wie kein anderer spaltet. Scheinbar gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder man liebt ihn oder man hasst ihn.

Der übliche pompööse Blingbling

Mein erster Eindruck: er schien müde und abgespannt, fast ausgelaugt. Und das spiegelte auch ein wenig seine Kollektion wieder. Wirklich überraschendes kam nicht: zum einem die üblichen pompöösen Blingbling Teile. Weiter wurden Teile vorgestellt, die - so seine eigenen Worte - an Kreuzfahrt erinnern sollten. Vor meinem geistigen Auge jedoch spiegelte sich nur Campingplatz & Kuraufenthalt wieder. Vermutlich lag es auch an der Kundenschar die "ihren" Harald frenetisch feierte - Damen jenseits der 50, die wieder zu Teenagern mutierten.

Unser großer Moment

Meine Freundin, Frau Kurvenrausch, bekam eines der begehrten Interviews und bat mich mit auf die Bühne zu kommen und Fotos zu schiessen. Es war kaum ein Durchkommen, ich wurde von den anwesenden Damen beschimpft und geschubst, weil ich zu ihrem Idol auf die Bühne durfte und sich somit die nach stehende Autogrammstunde noch ein wenig verschieben würde, herrje!

Als mich Herr Glööckler per Handschlag begrüßte, bekam ich als erstes den Satz zu hören: "Ein sehr schönes Kleid, steht Ihnen ausgezeichnet!" und wenn man dann antworten kann " ... danke, das ist mein eigenes Design", dann wird einem der Abend ewig in Erinnerung bleiben.

Auch Designer haben es nicht einfach

Während Herr Glööckler seine Kollektion vorstellte, fiel ein Satz von ihm, welcher mich aufhorchen ließ: "... eigentlich wollte ich dieses mal weniger Strasssteine verwenden, doch Ulla Popken wollte wieder mehr Blingbling ..." Es muss schwer sein als Designer immer auf dieses eine Design reduziert zu werden. Und diesen eingefahrenen Weg zu verlassen, scheint schier unmöglich. Gewiss, die Kundinnen verlangen danach, er verdient nicht grade wenig Geld damit. Aber auf die Dauer scheint mir das sehr unbefriedigend zu sein, was man ihm auch ein wenig ansieht.

Das typische Pompööse Krönchen Design ist nicht meins, wird es auch nie werden. Dennoch entdecke ich bei den anderen Teilen der Kollektion Styling-Potential. Besonders angetan war ich von einem weißen Ensemble bestehend aus Romanitjersey Blazer und dem passenden Etuitkleid. Bislang gibt es keine Glööckler Teile in meinem Kleiderschrank, vielleicht habe ich ihn auch bislang aus einem falschen Blickwinkel betrachtet.

Wie spricht euch Glööckler an, Liebling oder Looser?

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STORY von Rubinengel

40 - 50 Jahre
Deutschland Deutschland
3 Jahren 7 Monaten
kaum aktiv (0%)
Storywriter
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